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KRAFT DER FARBEN – abstrakte Arbeiten

Farbe | Fläche | Form

 

« Wenn die Farbe den höchsten Reichtum erlangt,
zeigt die Form die grösste Fülle. »

                       Paul Cézanne

» Kunst ist alles, was mit Leidenschaft gemacht wird. Durch die Freude am Malen wurde ich zum Maler. « Oskar Koller aus Augenglück

Ihre künstlerische Ausbildung führte sie in die Ateliers von Oskar Koller und Gerhard Almbauer in der Bayerischen Akademie von Bad Reichenhall.

Der Titel "Farbenrausch" beschreibt maltechnisch ihre Gefühle und Art zum Malen. Es ist ein Fliessenlassen. Sie sagt: "Ich habe ungeheure Lust einfach zu malen begleitet durch die Intention."

Die Künstlerin beschäftigt sich nach etlichen Jahren Aquarellmalerei heute mit abstrakter Malerei, vorwiegend in grossformatigen Bildern auf Leinwand und Papier. Sie setzt immer wieder neue Farbschichten über die bereits getrocknete Farbe. Jede Vorfläche bestimmt die nächste. Es entstehen neue Töne, welche die alten Farbschichten durchscheinen lassen. Sie wirken durch Farbklänge, Farbkontraste und Tiefenwirkung.

Ein Bild braucht Räume links und rechts. Fläche braucht Farbe, Form braucht Linie, von dunkel zu hell – von Fläche zu Strich. (Gerhard Almbauer). Nach der Rotphase folgt nun die Blau- und Grauphase durch eingefangene Stimmungen durch Reiseziele in der Nord- und Ostsee, Griechenland und Italien. Himmel, Meer, Dünen ... die vielen Blau-Grau-Töne. Gewässer, besonders das Meer sind für sie ideale Sinnbilder für ihre Farbträume. Alles fliesst. Die Ruhe ist in ihren Bildern eingekehrt; Voraussetzung war dabei eine intensive Befassung mit Form und Farbe, die im Einklang stehen und Ausgeglichenheit ausstrahlen.

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Was sehen Sie? Zu was zieht es Ihren Blick?

Wir Menschen neigen dazu, immer alles unter Kontrolle haben zu wollen. Das muss nicht unbedingt ein Plus sein. Beim Malen geht es für sie um etwas Anderes: "Beim Malen liegt die wahre Kunst für mich im Loslassen" und in der Experimentierfreudigkeit.

Niemand kommt auf die Idee, einem Künstler vorzugeben, was er malen soll. Er will Freiheit geniessen. Der Maler lässt seiner Kreativität und spontanen Eingebungen freien Lauf und bringt die Pinselführung im Einklang mit dem Atemrhythmus. Das Runde ist das Symbol der Vollkommenheit (eben wie beim Mond). Rita Halbenleib sagt: "Ich bin froh, dass ich nichts leisten muss und wähle meine Farben und Formen einfach wie sie mir behagen – das ist es."

Bereits 2011 hat Rita Halbenleib hier im Adamhaus ausgestellt. Die Besucher lernten die Autorin Rita Halbenleib mit einem Kunstkochbuch "Kochlöffel und Pinselstrich", mit illustriertem Überblick ihrer Werke und gesammelten Kochrezepten, kennen. Neu hat sie einen kleinen Band mit ihren neusten Werken und weisen Sprüchen gestaltet.unter dem Titel „Weisheiten und abstrakte Bilder“.

Ein Dichter wird geboren, das Handwerk des Schriftstellers wird erlernt.
Und ein Maler wird geboren, ein Künstler erlernt sein Handwerk!

Masahide Kudo, geboren 1952, ein japanischer Maler aus Tokyo sagte: "Painting is Body!" Malen ist Körpersprache. Um zu malen oder zu zeichnen braucht es die Bewegung, die Geste. Nicht nur die Hand ist daran beteiligt; ein Bild geht vom ganzen Körper aus. Wenn ich male stehe ich immer wieder auf um das Bild aus unterschiedlichen Distanzen zu sehen. Es entsteht eine Beziehung zwischen mir und diesem Objekt, meinem Bild, das jetzt da ist und das man anfassen kann. Und schlussendlich ist Sehen genauso körperbezogen.

Rita Halbenleib
Mühleraingasse 1
CH-2545 Selzach

Telefon:  +41 32 641 16 28
E-Mail:     ritahalbenleib@bluewin.ch